In unserer digitalen Ära sind Betrugsfälle mit gefälschten Mahnschreiben an der Tagesordnung, und die Methoden der Betrüger werden immer ausgefeilter. Ein kürzlich aufgedeckter Fall in Berlin zeigt, wie leicht man Ziel solcher Machenschaften werden kann.

Eine 35-jährige Mandantin aus Berlin erlebte kürzlich eine beunruhigende Situation. Sie erhielt ein Schreiben von der „Malon Inkasso AG“, das sie auf den ersten Blick für seriös hielt. In dem Brief wurde sie dazu aufgefordert, mehr als 300 Euro zu zahlen. Der Grund: ein angeblicher Dienstleistungsvertrag mit einer Lotteriefirma, den sie telefonisch abgeschlossen haben sollte. Die Zahlung sollte auf ein ungarisches Konto erfolgen.

Instinktiv spürte die Berlinerin, dass etwas nicht stimmte. Anstatt voreilig zu zahlen, ging sie zur Polizei und erstattete Anzeige. Die Polizei bestätigte ihren Verdacht: Es handelte sich um einen Versuch, sie zu betrügen.

Betrugsversuche durch gefälschte Mahnschreiben erkennen: Was Sie wissen sollten

Die Geschichte dieser Berlinerin ist kein Einzelfall. Betrüger setzen oft auf die Glaubwürdigkeit bekannter Firmennamen, um ihre Opfer zu täuschen. Hier einige Tipps, um solche Fallen zu erkennen und sich davor zu schützen:

  • Überprüfen Sie die Quelle sorgfältig: Legitime Unternehmen kommunizieren üblicherweise nicht über suspekte Kanäle. Die Kontaktdaten des Absenders sollten immer hinterfragt werden.
  • Seien Sie skeptisch bei Zahlungen ins Ausland: Die Aufforderung zur Überweisung auf ausländische Konten sollte stets als rote Flagge gesehen werden.
Gefälschte Mahnschreiben - Ausländische Kontonummern, sind ein Alarmzeichen

Achtung vor gefälschten Mahnschreiben – schauen Sie genau hin!

 

  • Bestätigen Sie die Vertragsdetails: Lassen Sie sich nicht durch unbegründete Forderungen unter Druck setzen. Wenn Sie sich nicht an einen Vertragsabschluss erinnern, ist größte Vorsicht geboten.
  • Schauen Sie sich auch den Briefkopf der gefälschten Mahnschreiben genau an: Dort ist die Email bei gmail.com, was eher bei privaten Nutzer genutzt wird und nicht bei seriösen Inkassodienstleistern.

Es ist dringend geraten sich anwaltliche Hilfe und Unterstützung zu holen. Rufen Sie uns an: 030-62 93 06 66

Wir konnten unserer Mandantin erstmal Entwarnung geben, erstmal nicht auf diese Masche zu antworten. Und wenn es doch zu Weiterungen kommt, hat sie einen verlässlichen Partner an ihrer Seite.

Haben Sie auch Post erhalten, dann melden Sie sich umgehend bei uns. Zahlen Sie auf keinen Fall auf irgendwelche ausländischen Konten, da sonst im Zweifel das Geld weg ist.